Nathalie

Ich bin Kunsthistorikerin und Forscherin und mein Herz schlägt für die Kunst!

Seit 2008 bin ich freiberufliche Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin. Am 4. Juli 2019 habe ich mich mit meinem Unternehmen THE ARTIST LIAISON selbständig gemacht und arbeite mit bildenden Künstler*innen in den Bereichen Professionalisierung und Vermarktung sowie kunstwissenschaftlicher Verortung und Positionierung. Es ist großartig, die Menschen, die uns die Kunst und so viel Freude schenken, so nah zu erleben!

Zunächst habe ich Kunst an der SUNY State University of New York studiert. In einem Kunstgeschichtsseminar bei einer großartigen Professorin verlier ich dann aber mein Herz an die Geschichte der Kunst. Sie ist das, was uns als Menschen alle miteinander verbindet – durch alle Zeiten, durch alle Regionen der Welt, über Gender, Nationalität, Sprache und Religion hinweg! Und sie ist immer das, was von Zivilisationen überbleibt.

Zurück in Deutschland ging es für mich dann erst zur Kunstgeschichte, klassischen Archäologie und Ur- und Frühgeschichte an die Ruhr-Uni Bochum, danach zur Kunstgeschichte, englischen Literatur und Ethnologie an die Universität Bern. 2008 schloss ich das Studium mit einem Magister in Kunstgeschichte, Angloamerikanische Geschichte und Anglistik an der Uni Köln ab.

Immer begleitet hat mich die Kunst des viktorianischen Malers John William Waterhouse (1849 – 1917). Wegen ihm begann ich mit der Kunst, für ihn fand ich mich in der Kunstgeschichte wieder, über ihn habe ich meine Zwischenprüfung und meine Magisterarbeit geschrieben und es vergeht kein Tag, ohne dass ich über seine Kunst nachdenke, über seine Art gesellschaftliche Konventionen unter dem Denkmal genau dieser zu hinterfragen. Was könnte also näherliegen, als dass ich mich auch in meinem Promotionsprojekt mit seiner Kunst beschäftige? Hier schaue ich mir die Text-Bild-Beziehung in seinem Œuvre genauer an.

Folglich zählen zu meinen Forschungsbereichen die Intermedialität von Kunst und Literatur  und die Interpikturalität, aber auch die amerikansiche Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts, Kunst im Kontext, Liminalität und der zeitgenössische Kunstmarkt.

2021 wurde ich zur Intendantin des Hermann-Harry-Schmitz-Instituts, des kleinsten Kulturinstituts der Stadt Düsseldorf, im denkmalgeschützten Alten Uhrenturms in Düsseldorf-Flingern bestellt.

Als Mitglied im Verband deutscher Kunsthistoriker e.V. war ich Organisatorin des Gründer*innensalons und bin jetzt Initiatorin und Organisatorin des Anschlussformats, ArtVenture Club. In meiner Freizeit engagiere ich mich ehrenamtlich bei der Kulturliste Düsseldorf, denn kulturelle Teilhabe ist ein Menschenrecht entsprechend des Artikels 27 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO.

Am 21. Mai 2021, dem Tag der kulturellen Vielfalt, habe ich gemeinsam mit meinem Geschäftspartner und Accountability Buddy Marco Ressler die collectAR UG (haftungsbeschränkt) gegründet. Wir wollen Kunst und Publikum neu denken und verbinden daher eine cloud-basierte Kunstverwaltungsdatenbank mit einer innovativen und browser-basierten Augmented Reality-Funktion, um Kunst sichtbarer und demokratischer zu machen und so immer wieder Grenzen zu überschreiten. Die Inhalte von collectAR sind aus meinen verrückten Ideen entstanden und so bin ich als Geschäftsführerin in unserem Start-Up für die Kommunikation und die kreative Gestaltung unserer Inhalte zuständig. 

Ich bin in Neuss geboren und lebe heute in Düsseldorf-Flingern, denn #flingernkannmannurindüsseldorf. Mein Herz schlägt aber immer noch in Upstate New York.